Banner 7 8 1 Voltigieren

Dornheim / Rheinland. Das Wochenende vom 25. bis 27. September 2026 stand im hessischen Dornheim ganz im Zeichen des Voltigiersports: Beim traditionsreichen 5-Länder-Vergleichswettkampf traten die besten Nachwuchs- und Leistungsteams aus den Landesverbänden Rheinland, Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland gegeneinander an. Das Team Rheinland erzielte hervorragende Erfolge und belohnte sich in der Gesamtwertung der Landesverbände mit einem starken geteilten 3. Platz.


Perfekte Bedingungen und liebevolle Organisation
Schon beim Eintreffen am Freitagabend sowie an den beiden Wettkampftagen samstags und sonntags zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Bei strahlendem Spätsommer-Sonnenschein bot die Anlage des RFV Dornheim optimale Rahmenbedingungen. Ein besonderes Lob gebührt dem liebevollen Organisationsteam vor Ort: Mit extrem viel Herzblut, reibungsloser Verpflegung und stets bester Laune sorgten die Gastgeber dafür, dass sich Sportler, Trainer und Fans rundum wohlfühlten.


Tolle Stimmung im rheinischen Lager
Vom ersten Pflichtdurchgang am Samstagmorgen bis zu den Kürentscheidungen und den Einzelwettbewerben spürte man den ausgeprägten Gemeinschaftssinn im rheinischen Lager. Die Sportlerinnen und Sportler unterstützten sich vereinsübergreifend lautstark von den Rängen und feierten jeden gelungenen Durchgang gemeinsam.


Rheinisches Gold in der A-Klasse und starke Platzierungen auf dem Zirkel
Auch sportlich wussten die rheinischen Starter voll auf der ganzen Linie zu überzeugen:

In der Leistungsklasse der E-Gruppen konnte das junge Team vom Voltigierverein Köln-Dünnwald einen tollen zweiten Platz erturnen. Gemeinsam mit Longenführerin Theresa Schulze Pröbsting und Pferd Mounty erreichten Sie eine Endnote von 5,703.


In den A-Gruppen sicherte sich das Team Nemo vom RC Mülheim-Ruhr 1954 an der Longe von Christiane Klein auf Genini Boy mit einer Endnote von 5,872 den herausragenden 1. Platz. Ebenfalls in der A-Klasse am Start waren das Team Duisburg Hamborn I (1. Duisburg-Hamborner RV 1926) mit Longenführerin Svenja Fuhrmann auf Norah's Girl Sinia auf Platz 7 (Endnote 5,178) sowie der Verein für Voltigiersport Kalkar e.V. (VVS Kalkar V) mit Leonie Schümmer an der Longe von Jodhpur auf dem 10. Rang (Endnote 5,058).


In der Leistungsklasse der L-Gruppen glänzte der Voltigier- u. Therapieverein Mongshof e.V. (VTV Mongshof I): An der Longe von Nina Kamp voltigierte das Team auf Für Dich 6 mit einer Endnote von 5,621 auf einen starken 4. Platz. Die Gruppe Kölner Reit- und Fahrverein III belegte auf Secret Sensation 2 mit Longenführerin Ella Louisa Strobel Platz 10 (Endnote 4,743).


In der Prüfungsabteilung der M*-Gruppen verpasste der RSV Essen I knapp das Podium und erreichte mit Longenführerin Jennifer Hillmann auf Diamandy und einer Endnote von 5,742 den 4. Platz. Direkt dahinter folgte das Team VVS Kalkar II (Verein für Voltigiersport Kalkar e.V.) an der Longe von Judith Lamers auf Friedrich der Große 7 auf dem 5. Rang (Endnote 5,580).


Bei den M-Gruppen turnte sich das Team Aachen I vom RV Aachen 1949 auf Silencio 31 an der Longe von Anabel Harting mit der Note 5,815 auf einen hervorragenden 4. Platz.


Starke rheinische Einzelvoltigierer
Auch im Einzelvoltigieren zeigten die rheinischen Athleten Spitzenleistungen:


Im L-Einzel (Damen) erzielte Mia Gerlings vom RC Mülheim-Ruhr 1954 auf Genini Boy (Longe: Laura Miotk) mit einer Note von 6,682 einen hervorragenden 4. Platz. Lilian Bhana vom Pferdesport- u. Reittherapiezentrum Frechen e.V. belegte an der Longe von Inga Nelle auf Galileo 161 Platz 9 (Endnote 5,595).


Im hochkarätigen Feld des M-Einzel (Damen und Herren) schaffte Felix Diegel (Pferdesport- u. Reittherapiezentrum Frechen e.V.) den Sprung aufs Podest: Auf Galileo 161 an der Longe von Inga Nelle sicherte er sich mit der Note 6,301 den 3. Platz (Bronze). Seine Vereinskollegin Mieke Bading belegte auf Coloured Saturday R 2 an der Longe von Mechthild Bading mit einer Endnote von 5,283 den 8. Platz.


Vorfreude auf Warendorf 2027
Die Motivation für die nächste Auflage ist bereits spürbar: Im kommenden Jahr gastiert der 5-Länder-Vergleichswettkampf in Warendorf – wo die rheinischen Voltigierer wieder voll angreifen wollen.


Positives Fazit
Am Ende traten die rheinischen Voltigierer glücklich und stolz die Heimreise an. Das Fazit der beiden Mannschaftsführer Karin Pudor und Johannes van den Boom fiel durchweg positiv aus: „Ein rundum gelungenes Wochenende mit tollen Pferden, fairem Sport und einem unschlagbaren Gemeinschaftsgefühl im Team Rheinland.“

 

20260927 154330