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Beim Piaff-Förderpreis, der wichtigsten deutschen Dressur-Serie für unter 25-jährige Nachwuchsreiter, gab es in Stuttgart kein Vorbeikommen an Helen Erbe und Carlos, die das Finale mit deutlichem Abstand für sich entscheiden konnten. Aber auch Isabell Werth führte eine Ehrenrunde an und wurde für ihre Erfolge als Ausbilderin geehrt.

Helen Erbe beendete in Stuttgart eine höchst erfolgreiche Saison. Mit Carlos FRH, dem Championatspferd ihrer älteren Schwester Hannah, wurde Helen Erbe in diesem Jahr bereits zur Deutschen Meisterin in der U25-Kür gekürt und gewann Mannschaftsgold bei der U25-Europameisterschaften in Ungarn.

Die Studentin und der Carabas-Sohn qualifizierten sich für das Finale des Piaff-Förderpreis 2022 in der Stuttgarter Schleyerhalle. Hier entschieden sie die Einlaufprüfung, einen Kurz-Grand Prix, mit 71,930 Prozent für sich und steigerten sich im Finale noch einmal. Im Grand Prix, den Helen Erbe zum ersten Mal auf dem Turnier absolvierte, scheute sie kein Risiko und konnte viele Höhepunkte herausarbeiten. Dazu gehörten die fliegenden Galoppwechsel und die Verstärkungen – Chefrichter Henning Lehrmann bewertete den starken Trab mit der Traumnote 9,0. So konnten sich Helen Erbe und der imposante Braune mit 74,18 Prozent an die Spitze der diesjährigen Finalisten setzen und den Piaff-Förderpreis gewinnen.

Platz zwei ging mit 71,460 Prozent an Selina Söder und Zaire-E. Alexa Westendarp und Four Seasons FRH wurden mit 70,30 Prozent Dritte.

Joana Peterka und der holländisch gezogene Davidoff ter Kwincke, die die Qualifikation in Ludwigsburg gewinnen konnten, sicherten sich mit 68,160 Prozent Platz sechs im Finale. Knapp dahinter rangierten Paulina Holzknecht und der Rousseau-Nachkomme Entertainer Win mit 68,000 Prozent auf Rang sieben.

Sieg und Auszeichnung für Isabell Werth

Isabell Werth gewann bei den Stuttgart Masters im Sattel des Quaterback-Sohnes DSP Quantaz den FEI World Cup Grand Prix. Seit den Weltmeisterschaften in Herning hatte Werth den brandenburgischen Hengst nicht mehr eingesetzt und präsentierte ihn in der Schleyerhalle lektionssicher und ausdruckstark – 77,217 Prozent lautete das Urteil der Richter, was den klaren Sieg vor Ingrid Klimke mit Franziskus (74,391) und Frederic Wanderes auf Bluetooth OLD (74,319) bedeutete.

In der Kür drehte sich das Blatt. Isabell Werth und Quantaz konnten ihre anspruchsvolle Kür zu den Klängen von Bonnie Tyler nicht ganz problemlos präsentieren: Fehler in den Zweierwechseln und der Ausfall in einer Pirouette führten zu einem Ergebnis von 82,030 Prozent – Platz zwei hinter Ingrid Klimke und Franziskus, die mit einer persönlichen Bestleistung von 83,440 Prozent die Weltcup-Kür in Stuttgart gewannen. Platz drei ging an Benjamin Werndl und den 18-jährigen Daily Mirror (81,885).

Doch Isabell Werth hatte noch weiteren Grund zur Freude, neben Destacado FRH wurde auch ihre Nachwuchshoffnung Superb mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis geht an Reiter, Ausbilder und den Besitzer von höchstens zehn Jahre alten Dressurpferden, die dem Dressurausschuss des DOKR durch besonders herausragende Erfolge in Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen sind. In diesem Jahr wurde der Otto-Lörke-Preis zum 37. Mal vergeben und zierte in der Vergangenheit beeindruckende Pferde wie Satchmo, Bonaparte, Elvis VA, Farbenfroh, Rusty, Grunox, Gigolo, Goldstern, Rembrandt, Showtime FRH und Bella Rose. Isabell Werth erhielt den Preis bereits zum 15. Mal – in diesem Fall für ihre Erfolge mit der zehnjährigen Hannoveraner-Stute Superb, die von ihr ausgebildet wird. Superb gewann bei ihrem ersten Start in dieser Klasse direkt den Drei-Sterne-Grand-Prix in Hagen und entschied dort auch den Grand Prix Spécial für sich. Die Rappstute von Surprice x Donautanz steht im Besitz von Madeleine Winter-Schulze und konnte sich 2022 sieben Mal in internationalen Grand Prix und Grand Prix Spécial platzieren.