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Hagen: 

Gold und Silber für Isabell Werth

Auf den Europameisterschaften der Dressurreiter 2021 durfte Isabell Werth, die im Sattel von Weihegold saß, zwei Medaillen in Empfang nehmen.

Gold für Isabell Werth und das deutsche Team.

Dorothee Schneider machte bei den Europameisterschaften der Dressurreiter in Hagen den Anfang -und konnte mit Faustus im Grand Prix mit 74,984 Prozent die vorläufige Führung übernehmen. Das Ergebnis des Grand Prix wird am Ende über die Vergabe der Mannschaftsmedaillen entscheiden, indem die drei besten Ritte jeder Mannschaft addiert werden. Als zweites Paar gingen für Deutschland Helen Langehanenberg und ihre Holsteiner Stute Annabelle an den Start, die für ihre Vorstellung 73,960 Prozent von den Richtern bekamen. Isabell Werth und die 16-jährige Don Schufro-Tochter Weihegold gingen als drittes deutsches Paar in das Dressurviereck. 79,860 Prozent wurden nach dem Ritt der Dressurikone auf das Mannschaftskonto der deutschen Reiter gebucht. Als letztes Paar holten Jessica von Bredow-Werndl und Dalera 84,009 Prozent. Mit insgesamt 238,944 Punkten holte sich das deutsche Team die Goldmedaille. Die Silbermedaille ging mit insgesamt 232, 345 Prozent an das britische Team um Sintano van Hof Olympia (74,394), Charlotte Fry und Everdale (77,671), Carl Hester mit En Vogue (74,845) und Charlotte Dujardin auf Gio (79,829). Mit nur etwas mehr als einem Punkt Abstand (231,165) wurde es Bronze für Dänemark.

Isabell Werth holt im Grand Prix Special Silber
Nach einer harmonischen Vorstellung im Grand Prix Special piaffierten Isabell Werth und Weihegold zur silbernen Medaille. Mit insgesamt 81,702 Prozent setzen sich die Reiterin, die keine 24 Stunden vorher ihr Herzenspferd Bella Rose in der Klinik aufgrund einer Kolik operieren lassen musste, und die Oldenburger Stute an zweiter Stelle hinter Jessica von Bredow-Werndl und Dalera (84,271 Prozent) fest. Bronze ging mit 81,079 Prozent an die Dänin Cathrine Dufour und Bohemian.

Kür: Isabell Werth auf Rang vier
In der abschließenden Kür reichte es mit 84,896 Prozent für Isabell Werth und Weihegold zu Rang vier. Gold sicherte sich mit 91,021 Prozent erneut Jessica von Bredow-Werndl. Silber ging an Cathrine Dufour und Bohemian (88,436 Prozent). Mit 85,475 Prozent holten sich Charlotte Dujardin und Gio Bronze.

Sieg für Jessica Süss in Hagen

Jessica Süss und Duisenberg konnten den Großen Preis, einen CDI3*, gewinnen. Mit 72,152 Prozent gab es kein Vorbeikommen an dem Paar. Im Grand Prix Spezial konnten die Reiterin des RSV Krefeld und der zwölfjährige Wallach von Desperados nochmal an ihre Leistung anknüpfen – und mit 71,319 Prozent einen zweiten Platz erreichen.

Zwei Platzierungen für Ryan Torkkeli

Im Großen Preis, einem CDI3*, rangierten der kanadische Reiter, der für den Akademischen Reitclub Bonn an den Start geht, und der 15-jährige Lord Loxley I-Sohn Sternenwanderer zu Platz acht. Auch im Grand Prix Special durfte sich das Duo mit 70,213 Prozent über eine Platzierung an fünfter Stelle freuen. 

Darmstadt-Kranichstein

 

Rheinische Erfolge bei der DJM

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften konnten die rheinischen Dressur- und Springreiter wieder einmal überzeugen und gewannen zweimal Gold und zweimal Silber.

Luca Sophia Collin und Descolari waren wieder einmal das Maß der Dinge im Dressurviereck und konnten ihren Titel in der Konkurrenz der Jungen Reiter verteidigen! Nachdem die Amazone der RG Buchholzhof Mühlheim und der lackschwarze Desperados-Nachkomme schon bei den Future Champions, dem Preis der Besten und bei den Europameisterschaften fleißig Medaillen sammeln konnten, siegten sie auch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Mit 225,50 Punkten gewann das Dreamteam vor Jana Schrödter mit Der Erbe OLD (223,92) und Anna Derlien mit Holly Golightly (218,75).
Auf dem siebten Platz reihten sich Helen Erbe vom RV Krüsterhof und Serano mit 216,67 Punkten ein. Rang neun ging an Theresa Friesdorf vom RFV Deutschritter Dürren und den Dunkelfuchs Quotenkönig mit 211,09 Punkten.

Maleen Kohnle mit Silber dekoriert
Bei Ponydressurreitern ging ebenfalls eine Medaille ins Rheinland. Maleen Kohnle, die für den Förderkreis Grand Prix Düsseldorf startet, und die D-Day AT-Tochter Dabia Dior erzielten in den drei Wertungsprüfungen 223,6 Punkte und setzten sich dabei knapp vor die Bronzemedaillengewinner Antonia Busch-Kuffner und Kastanienhof Cockney Cracker, die 223,3 Punkte sammelten. Gold ging an die amtierenden Europameister Rose Oatley und Daddy Moon (245,9).
Die Mannschaftseuropameister Julie Sophie Schmitz-Heinen und Carleo Go gelangten mit 217,6 Punkten auf den achten Rang und Mia Allegra Lohe ritt im Sattel von Tovdal’s Golden Future Imperial zu Platz neun.

Gold für Jonna Esser
Die neuen Deutschen Meister der Ponyspringreiter heißen Jonna Esser und Catness! Die Amazone der RTG Silberberghof und die neunjährige San Patrignano-Tochter blieben als einziges Paar über alle Umläufe fehlerfrei und siegten vor Franca Kröly und Leonie Assmann.
Auf den siebten Rang gelangten die diesjährigen Sieger des Preis der Besten: Lisa Marie Janßen und Nashville, die insgesamt 16 Fehlerpunkte sammelten.

Paula Pahl wird Vize-Meister
In der Konkurrenz der Children wurden Paula Pahl und Easy Kolibra zu den neuen Vize-Meistern gekürt. Nach vier fehlerfreien Runden war die 14-jährige Amazone, die für den RFV Jan van Werth an den Start geht, lediglich im Stechparcours etwas langsamer als die neue Deutsche Meisterin Emma Bachl. Bronze ging an Amy Helfrich.
Auch Tony Stormanns vom Eschweiler Pferde SV konnte sich über eine Platzierung freuen. Im Sattel der Schimmelstute Dia Nova ritt der Bronzemedaillengewinner des diesjährigen Preis der Besten zu Rang sieben.

Julius Bleser auf Rang fünf
Im Springparcours wurde noch ein weiterer Erfolg unter den Top Ten gefeiert. Julius Bleser und Arramis erreichten in der Meisterschaftswertung der Junioren den fünften Platz. In insgesamt drei Wertungsprüfungen sammelte das Paar 8,54 Strafpunkte.

 

Aachen

Rheinische Voltigierer glänzen beim CHIO

Nach der coronabedingten Absage 2020 findet in diesem Jahr vom 10. bis zum 19. September der CHIO in Aachen statt. Den Auftakt machten bereits die Voltigierer mit herausragenden Ergebnissen.

Im Nationenpreis dominierten die beiden deutschen Mannschaften mit rheinischer Beteiligung. Die erste deutsche Mannschaft, bestehend aus der Rheinländerin Janika Derks mit Dark Belulga und Longenführerin Barbara Rosiny, Team Fredenbeck I und Jannik Heiland, erzielte 26,636 Punkte und gewann vor der zweiten deutschen Mannschaft, die 25,845 Punkte sammelte. Hier traten Thomas Brüsewitz vom Voltigierverein Köln-Dünnwald mit Eyecatcher und Longenführerin Alexandra Knauf, Pauline Riedl vom RV Aachen 1949 mit William II Z und Mai Husmann an der Longe sowie Team Norka des VV Köln-Dünnwald mit Calidor und Paric Looser als Longenführer an. Platz drei ging an die Niederlande (22,463).

Im Pas de Deux hatten Chiara Congia und Justin van Gerven mit Highlight und Longenführerin Alexandra Knauf die Nase vorn und gewannen mit 8,855 Punkten vor Janika Derks und Johannes Kay, die mit Erfolgspferd Humphrey Bogart OLD und Nina Vorberg an der Longe 8,830 Punkte erzielten.
In der Konkurrenz der Gruppen wurde Team Norka des VV Köln-Dünwald mit Calidor und Longenführer Patric Looser mit 8,1561 Punkten Zweite hinter Fredenbeck I, die mit 8,356 Punkten gewannen. Der dritte Platz ging mit 7,531 an das dänische Team Bis 1.

Thomas Brüsewitz vom Voltigierverein Köln-Dünnwald konnte sich in der Einzelwertung der Herren mit Eyecatcher und Alexandra Knauf an der Longe über den zweiten Platz freuen. Mit 8,4671 Punkten lag der Kölner hinter Jannik Heiland (8,487). Platz drei ging an Julian Wilfling (7,909).

In der Einzelwertung der Damen siegte die rheinische Erfolgsvoltigiererin Janika Derks. Mit Dark Beluga und Longenführer Barbara Rosiny erzielte die mehrfache Europa- und Weltmeisterin 8,462 Punkte und siegte vor Pauline Riedl. Die Aachenerin sammelte mit William und Maik Husmann an der Longe 7,855 Punkte. Auf dem dritten Platz landete Alina Roß (7,690).

 

Paderborn

Erfolge auf dem internationalen Springturnier in Paderborn

Auf dem internationalen Springturnier, das vom 9. bis 12. September in Paderborn stattgefunden hat, konnten die rheinischen Reiterinnen und Reiter mit Erfolgen glänzen.

Ingo Butter gewinnt ASC Trophy
Ingo Butter, der für den RFV Bad Honnef an den Start geht, führt die Gesamtwertung der ASC Trophy an. Bereits im Finale der ASC Trophy, einer Springprüfung mit Stechen, konnte sich der Reiter über eine Platzierung unter den Top Ten freuen. Mit 0 Strafpunkten in einer Zeit von 70,83 rangierte Butter mit Conchitas zu Rang sechs. In der ersten Wertungsprüfung erreichte das Duo mit 0 Strafpunkten in 60,84 Sekunden Platz drei. Einen weiteren dritten Rang fuhren der Reiter und die Holsteiner Stute von Contender mit 0 Strafpunkten in 70,26 Sekunden in der dritten Wertungsprüfung ein.

Petra Höltgen auf Rang vier
Petra Höltgen schnappte sich in der Gesamtwertung Platz vier. Mit 4 Strafpunkten in einer Zeit von 68,11 Sekunden sicherten sich Petra Höltgen und Carera vorab den vierten Platz im Finale der ASC Trophy. In der ersten Wertungsprüfung erreichten die Reiterin des RFV Rheingemeinden Monheim und die 14-jährige Stute von Carinjo mit 0 Strafpunkten in einer Zeit von 64,24 Sekunden Platz sieben.

Chantal Hebbel mit Platz fünf
Rang fünf der Gesamtwertung erreichte Chantal Hebbel. Im Finale der ASC Trophy konnte sich Chantal Hebbel mit Hauts Insurance mit einem Strafpunkt in 74,53 Sekunden eine Platzierung an dritter Stelle sichern. Die Amazone des RV Hebborner Hof erreichte im Sattel des neunjährigen Wallachs von Casino Berlin Casino Gold bereits mit 0 Strafpunkten in einer Zeit von 61,38 Sekunden den fünften Platz. Eine weitere Rangierung an fünfter Stelle konnte die 29-Jährige mit dem neunjährigen Hengst Hauts Insurance, der von Spartacus abstammt, mit 0 Strafpunkten in einer Zeit von 72,13 Sekunden erreichen.

Annie Kartsotis in Amateur Trophy erfolgreich
Annie Kartsotis konnte in der EN Garde Amateur Trophy – small Tour gleich 4 Platzierungen feiern. In der ersten Springprüfung nach Fehlern und Zeit erreichte die US-amerikanische Reiterin, die für den RG Kronspringer Köln an den Start geht, mit dem zwölfjährigen Wallach Alaba 0 Strafpunkte in 67,06 Sekunden, was Platz drei bedeutete. Mit dem Cordess-Nachkommen Cordessio konnte Kartsotis in der Prüfung Rang erreichen. Mit selbigem Hengst konnte die Springreiterun auch am Folgetag eine Platzierung unter den besten Zehn der Prüfung ergattern. Mit vier Strafpunkten in 62,11 Sekunden reiche es zu Rang sechs. Am Samstag kam schlussendlich ein weiterer achter Platz hinzu.

Drei Platzierungen für Carolin Hoffmann

In der Large Tour der EN GARDE Amateur Trophy stach zudem Carolin Hoffmann hervor. Bereits in der Springprüfung nach Fehlern und Zeit erreichten die Reiterin und die zwölfjährige Stute Night Light mit 0 Strafpunkten in 72,59 Sekunden Rang drei. In der zweiten Prüfung der Amateur Trophy Large Tour, eine Springprüfung nach Fehlern und Zeit, rangierten die Reiterin des Förderkreises Grand Prix Düsseldorf und die Numero Uno-Tochter mit 0 Strafpunkten in 64,14 Sekunden auf Platz neun – und auch in er letzten Prüfung konnte sich das Duo einen Platz unter den Top Ten sichern. In der Zwei-Phasen-Springprüfung bedeuteten 4 Strafpunkte in 28,04 Sekunden Rang sieben.                                                                                                                                                                                                                                                                      

Hagen

Kathrin Eckermann triumphiert in Hagen

Auf der FEI Dressur Europameisterschaft 2021 in Hagen konnte Kathrin Eckermann im Lager der Springreiter Erfolge feiern.

Im internationalen Springwettbewerb über 1,35 Meter, dem Eröffnungswettbewerb der CSI3* Medium Tour, erreichten Kathrin Eckermann und Van Bambelby mit 0 Fehlern in 63,84 Sekunden bereits den vierten Platz. Die Erfolgssträhne des Duos sollte das Wochenende über anhalten: Im internationalen Springwettbewerb über 1,45 Meter, der CSI3* Big Tour, durften die neunjährige Stute von Van Helding und die Reiterin des RV Kranenburg und Umgebung mit 0 Fehlern in 65,69 Sekunden eine Platzierung an sechster Stelle freuen. In der Sprungprüfung über 1,45 Meter, der CSI3* Final Medium Tour, legte das Paar noch eine Schippe drauf und holte sich in zwei Nullrunden in 79,21 und 43,13 Sekunden die silberne Schleife.

Frederic Tillmann verweilt auf Platz drei der Bemer Riders Tour
Auf der Bemer Riders Tour 2021/2022 konnte sich Frederic Tillmann und nach Etappe fünf in Hagen a.T.W mit insgesamt 31 Punkten auf Rang drei festsetzen. Weitere zwei Etappen folgen.

 

Text: www.pemag.de