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Lähden: Zwei Silbermedaillen für rheinische Fahrer 

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Fahren überzeugten die rheinischen Fahrer auf ganzer Linie und traten die Heimreise mit Medaillen und Platzierungen im Gepäck an.  

In der U25 Konkurrenz Zweispänner Ponys gewann Antonia Brechtken die Silbermedaille. Die 22-Jährige, die für den Eisenbahner SV Wuppertal West an den Start geht, legte direkt gut vor und gewann mit 44,67 Punkten die Dressur. Mit ihren Welsh Ponys Duncan Jack und Nebo Pollyanna rangierte Brechtken im Marathon mit 66,49 Punkten auf dem vierten Platz. Durch das Hindernisfahren addierten sich sechs Punkte hinzu, sodass Antonia Brechtken mit 117,15 Punkten die Silbermedaille hinter Hendrik Thiemann (109,91) gewann. Bronze ging an Konrad Gerweiler (117,20). Lorenz Hemmerich vom FahrSF Reichshof gelangte mit 132,14 Punkten auf den neunten Rang.

Paula Billmann vom Fahrverein St. Medardus Zülpich konnte sich an vierter Stelle in der U25-Konkurrenz Einspänner Pferde platzieren. Mit Elbert P an den Leinen gewann die 21-Jährige mit 39,20 Punkten die Dressurwertung und rangierte im Gelände mit 82,10 Punkten an elfter Stelle. Durch das Hindernisfahren kamen sechs Punkte hinzu, sodass Paula Billmann mit 127,30 Punkten auf Platz vier landete. Miriam Kampmann vom RV Schaag und Flandernhof’s Sunshine gelangten mit 137,38 Punkten auf Platz acht der in der U25-Konkurrenz Einspänner Pferde.

In der U25 Meisterschaft Einspänner Ponys gelangte Anna Hüsges mit 132,27 Punkten auf Rang sieben. Die Fahrerin, die für den RV Osterath antritt, hatte den Welsh B-Wallach Titus an den Start gebracht und startete mit 57,60 Punkten in der Dressur auf Rang elf in den Wettkampf. Im Gelände lag die 18-Jährige mit 74,67 Punkten auf dem neunten Platz. Beim Hindernisfahren lies das Duo sich keine Fehler zu schulde kommen lassen und gewann diese Teilprüfung.

Bundesnachwuchschampionat 

Laura Hüsgens, die für den RV Osterath startet, wurde Vizemeisterin der Einspänner Ponys in der U18-Konkurrenz. Die 14-Jährige hatte Lindsay angespannt und startete mit 30,40 Punkten in der Dressur in den Wettkampf und rangierte damit auf Rang acht. Im Gelände bedeuteten 43,26 Punkte Rang zehn und eine fehlerfreie Runde beim Hindernisfahren brachte Hüsges Platz vier. Auch in der Theorie war die Schülerin auf den vorderen Rängen zu finden und landete auf Platz drei. Mit insgesamt 74,16 Punkten gewann Laura Hüsgens die Silbermedaille hinter Erik Wolters (67,70) aus Westfalen. Bronze ging an Audrey Bannert mit 75,04 Punkten. Zoe Fajar-Hellegers, die für denRFV Rheurdt startet, konnte sich ebenfalls in der U18-Konkurrenz Einspänner Ponys über eine Platzierung freuen. Mit Ponystute Nayla an den Leinen startete Zoe mit 24,00 Punkten in den Wettkampf und rangierte damit auf Platz drei. Im Gelände bedeuteten 49,80 Punkte Rang 18 und durch das Hindernisfahren kamen noch 12,00 Punkte hinzu. Nach Rang drei in der Theorie gelangte Zoe Fajar-Hellegers mit einer Gesamtpunktzahl von 86,30 auf den neunten Platz.

Teamwertung

In der Mannschaftswertung U25 konnte sich das rheinische Team mit Antonia Brechtken vom, Pia Schleicher und Paula Billmann unter der Leitung von Kai Maria Schleicher mit 103 Punkten über den dritten Rang hinter den zwei Siegern Hessen und Westfalen, die mit 108 Punkten gleichauf lagen, freuen.

In der Mannschaftswertung des Länderpokals U18 rangierte Team Rheinland bestehend aus Zoe Fajar-Hellegers, Laura Hüsges und Johanna Biermann unter der Leitung von Kai Maria Schleicher an sechster Stelle mit 90 Punkten.

 

Vilamoura/POR: Europameisterschaft Springen 

Vom 18. bis zum 25. Juli ging es für die Children, Junioren und Jungen Reiter im portugiesischen Vilamoura in den Kampf um die EM-Medaillen. 

Bei den Nachwuchs-Europameisterschaften der Springreiter sicherten sich die belgischen Children Mannschaftsgold. Über Silber durfte sich das Team aus Italien freuen. Bronze ging an Großbritannien. In der Mannschaftswertung kamen die deutschen U14-Reiter rund um Teamchef Eberhard Seemann und Equipechefin Heidi van Thiel nach beiden Umläufen auf 15 Strafpunkte und rangierten damit auf Rang sechs. Zur Mannschaft zählten neben Fabio Thielen und Dede V und Naomi Himmelreich und Cornet´s Adel die Rheinländer Paula Pahl mit Easy Kolibra MO, Tony Stormanns mit Dia Nova und Lennard Tillmann mit Oreal des Etains Z. Im Einzelfinale der Children durfte sich der 13-jährige Tony Stormanns im Sattel der Schimmelstute von Diamant de Revel über Platz neun freuen. 

Berlin: Katrin Eckermann auf Erfolgskurs

Die amtierende deutsche Vizemeisterin der Damen war mit ihren Pferden Cascadello-Boy, Cala Mandia und Tiamo Z auf dem internationalen Springturnier in Berlin hocherfolgreich.

In der letzten Prüfung des Turniers dem CSI5*- Championat über 1,50 m erzielte Katrin Eckermann mit Cala Mandia den dritten Platz hinter Denis Lynch mit Cristello und Darragh Kenny mit Vinci de Beaufour. Und auch in der CSI5*-Springprüfung über 1,45m pilotierte die 31-jährige Amazone des RV Kranenburg und die westfälisch gebrannte Capistrano-Tochter auf den sechsten Rang und beendete die Prüfung als beste Deutsche.

Im Sattel von Cascadello-Boy ritt Katrin Eckermann zu Platz vier in der CSI5*-Prüfung und platzierte sich hinter Nayel Nassar, Dennis Lynch und Agustin Covarrubias.

Zudem siegte Katrin Eckermann im Sattel von Tiamo Z in der Finalprüfung für achtjährige Springpferde. Schon in der zweiten Qualifikation gab es kein Vorbeikommen an Eckermann und der Tangelo van de Zuuthoeve-Tochter und in der ersten Qualifikation rangierte das Duo auf dem zweiten Platz.

 

Lier/BEL:Nina Piasecki im CSI3* unter den Top-Ten 

Beim internationalen Springturnier, das vom 22. bis zum 25. Juli im belgischen Lier stattgefunden hat, durfte sich Rheinländerin Nina Piasecki unter anderem über einen Platz unter den Top-Ten freuen. 

Die 27-jährige Reiterin des RFV Lobberich 1926 ging mit Pikelot van Hof CH am vorletzten Turniertag im CSI3* über 1,45 Meter an den Start. Das Paar verbuchte einen Fehler und eine Zeit von 83,04 Sekunden und konnte damit in dieser Prüfung Rang zehn erreichen. 

 

Tokio: Olympische Spiele: Isabell Werth mit gelungenem Auftakt 

Am 24. Juli starteten die deutschen Dressurreiterinnen in die Olympischen Spiele. Auf dem Programm stand der erste Teil des Grand Prix, der zwar für die Verteilung der Mannschaftsmedaillen nicht relevant war, allerdings die Qualifikation für die Kür und für die Teamentscheidung darstellte. Die besten acht Mannschaften konnten sich für den Grand Prix Spezial, der am heutigen Montag ausgetragen und bei dem das Mannschaftsgold entschieden wird, qualifizieren. 

Den Anfang machten Jessica von Bredow-Werndl und Dalera, die die Prüfung mit ihrer persönlichen Bestleistung von 84,379 Prozent absolvieren konnten. Das Paar setzte sich damit an die Spitze der Startergruppe C. Das Ergebnis des Paares unterstrich nicht nur einen gelungenen Auftakt des Turnieres für die deutsche Mannschaft, außerdem kam an diesem Tag kein anders Paar an das Ergebnis heran. Am zweiten Olympiatag konnten Dorothee Schneider und Rheinländerin Isabell Werth ihr Können unter Beweis stellen. In der Gruppe E erreichten Dorothee Schneider und Showtime 78,82 Prozent und führten mit diesem Ergebnis die Gruppe an. 

Als letzter Starter beendete Dressur-Ikone Isabell Werth im Sattel der Belissimo M-Tochter Bella Rose den Grand Prix. Für die Reiterin und ihre Erfolgsstute gab es am Ende der Prüfung 80,963 Prozent, womit sie sich in der Gruppe F ebenfalls an die erste Stelle setzen. Im Gesamtranking bedeutete das Platz eins für Jessica von Bredow-Werndl und Dalera. Mit knapp zwei Prozent weniger setzten sich Isabelle Werth und Bella Rose an die zweite Stelle. An fünfter Stelle rangierten sich Dorothee Schneider und Showtime. Am Dienstag steht für die drei deutschen Reiterinnen der Grand Prix Special auf dem Programm. Die Kür findet am Mittwoch statt. 

Samorin/SVK: Lea Stommel und Marco Litterscheidt erfolgreich in Samorin 

Die rheinländischen Reiter Lea Stommel und Marco Litterscheidt konnten einige Schleifen in Samorin sammeln. Vom 22. bis zum 25. Juli fand in der slowakischen Stadt das internationale Springturnier statt.  

Bereits am ersten Turniertag belegte Maco Litterscheidt in der internationalen Small Tour über 1.20 Meter mit dem sechsjährigen Wallach von Nero aus einer Quidam´s Rubin Mutter Nix Da L mit null Fehlern und in einer Zeit von 60,71 Sekunden Rang zwei. Auch der achte Platz dieser Prüfung ging an den Reiter vom International Horse Club Gut Waldau, der diesmal im Sattel des achtjährigen Rappen von Ukato Ice-T VM saß. Das Ergebnis des Paares lautete null Fehler in 64,96 Sekunden. 

Am Folgetag brachte der Rheinländer Ice-T VM in der Small Tour über 1,20-1,25 Meter erneut an den Start. In einer fehlerfreien Runde in 30,19 Sekunden erreichte das Paar an diesem Tag Rang fünf. 

Und auch in der Finalprüfung am Sonntag, der Small Tour über 1,25 Meter, erreichten Marco Litterscheidt und Nix Da einen Platz auf dem Siegertreppchen. Mit null Fehlern und einer Zeit von 61,14 Sekunden holte das Paar die silberne Schleife. 

Auch Lea Stommel konnte mit zwei Platzierungen im Gepäck die Heimreise antreten. In der Amateur Tour über 1,10-1,15 Meter erreichte die 20-jährige Reiterin des RV Beuel Gut Ettenhausen im Sattel des achtjährigen Wallachs Take it or leave ist mit null Fehlern und in einer Zeit von 34,28 Sekunden Platz sieben. Das Paar konnte sich im Finale der Amateur Tour über 1,15 Meter, das am letzten Turniertag ausgetragen wurde, nochmal steigern: Mit null Fehlern und in einer Zeit von 42,70 ging Platz fünf dieser Prüfung an die Reiterin und den Ukato-Nachkommen. 

Text: www.peamg.de