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Luca Sophia Collin auf Erfolgskurs 

Auch wenn mit Luca Sophia Collin nur eine Rheinländerin bei der Nachwuchseuropameisterschaft im spanischen Oliva vertreten war, kann sich ihre Medaillenausbeute wirklich sehen lassen! Mit Erfolgspferd Descolari gewann die 19-Jährige Teamsilber und die Bronzemedaille in der Einzelwertung.  

Bereits bei ihrem EM-Debüt 2020 in Ungarn sicherte sich Luca Sophia Collin im Sattel des Hannoveraner Descolari Teamsilber bei den Jungen Reitern und konnte den Erfolg bei der diesjährigen Europameisterschaft im spanischen Oliva wiederholen! Zusammen mit Helena Schmitz-Morkramer, Elisabeth von Wulfen und Ann Middelberg erzielte Luca Sophia Collin 216,294 Punkte, die Teamsilber hinter den Niederlanden (225,530) bedeuteten. Bronze ging mit211,295 Punkten nach Dänemark. Im Einzelranking dieser Prüfung rangierten Luca Sophia Collin und der Desperados-Nachkomme mit 73,118 Prozent als bestes deutsches Paar auf Platz vier.

In der Einzelwertung tags darauf steigerten sich Collin und der von Manfred Zimmerman gezogene Rappwallach noch einmal und erhielten für ihre Vorstellung 73,470 Prozent. Damit gewann das Dreamteam die Bronzemedaille hinter den Niederländern Marten Luiten (79.617) und Thalia Rockx (73,765). In der Kür lagen die amtieren deutschen Meister beim Finaltag der Europameisterschaften aufgrund von Patzern in der Galopptour mit 72,905 Prozent auf Rang elf.

 

Meerle/BEL 

Starke Rheinländer im belgischen Meerle 

In den Dressurvierecken des internationalen Dressurturniers im belgischen Meerle ging es vom 8. bis zum 11. Juli in den Kampf um Siege und Platzierungen. Ganz hoch im Kurs standen dabei die rheinischen Reiterinnen und Reiter, die an sich über zahlreiche Schleifen freuen durften. 

Lara Stoll unter den erfolgreichen Ponyreitern  

Drei Platzierungen unter den Top-Ten Ponyreitern: Das ist die Erfolgsbilanz von Lara Stoll. Bereits am ersten Turniertag beendete die 16-Jährige die Pony-Mannschaftswertung mit dem niederländischen Wallach von Heitrak´s Marvin, Coelenhage´s Game Boy, mit 69,429 Prozent auf dem vierten Platz. In der Einzelwertung beendete das Paar die Prüfung am Folgetag mit 68,964 Prozent auf dem fünften Rang. Auch bei der abschließenden Kür konnte die Dressurreiterin vom RV Würselen-Broichweiden und der 13-jährige Wallach eine weitere Platzierung einfahren. Mit 72,552 Prozent erreichte das Paar Platz fünf in der Prüfung. 

Zwei Platzierungen für Emma Ceacilia Lienert 

Auch Emma Ceacilia Lienert konnte gleich zwei Platzierungen im belgischen Meerle feiern. In der Junioren Mannschaftswertung hatte die 18-jährige Reiterin des Förderkreises Dressur Neuss mit Westrades Barack Obama und FS Las Vegas gleich zwei Pferde an den Start gebracht. Mit dem 15-jährigen Wallach Westrades Barack Obama erreichte die Dressurreiterin mit 69,697 Prozent den dritten Platz. Dicht gefolgt vom Rheinländer FS Las Vegas, mit dem die Amazone mit 69,596 Prozent den vierten Platz erreichen konnte. In der Einzelwertung gelagte Emma Caecilia Lienert mit Westrades Barack Obama mit 70,784 Prozent auf Rang zwei.

Doppelsieg für Annika Bork  

Die erfolgreichste Junge Reiterin des Wochenendes hieß jedoch: Annika Bork. Mit dem zwölfjährigen Wallach von Fidertanz aus einer Silvano Mutter konnte die 20-Jährige nicht nur die Mannschaftswertung der Jungen Reiter mit 71,225 Prozent gewinnen, sondern führte in der abschließenden Prüfung, der Kür, zudem das Starterfeld an. Das erfolgreiche Duo legte in ihrer letzten Prüfung des Turniers sogar nochmal eine Schüppe drauf und sicherte sich mit 73,610 Prozent den Sieg in dieser Prüfung. 

Matrin Pfeiffer glänzt im Dressurviereck 

Martin Pfeiffer hat mit Riccio einen elfjährigen Rock Forever I-Nachkommen mit nach Belgien gebracht, mit dem er gleich zwei dritte Plätze einfahren konnte. Im Grand Prix konnte das Paar 69,087 Prozent und damit den dritten Platz erreichen – und auch im Grand Prix Special, der am letzten Turniertag ausgetragen wurde, sicherte sich der 34-Jähriger des RV Krüsterhof Voerde einen Platz auf dem Siegertreppchen. Mit 67,979 Prozent feierte Pfeiffer einen weiteren dritten Platz im Dressurviereck.

 

Bettenrode 

Rheinischer Schleifenregen 

Auf Hof Bettenrode sorgten die rheinischen Dressurreiterinnen Dr. Annabel Frenzen, Anna Christina Abbelen, Paulina Holzknecht und Lisa Prummenbaum für Furore und kehrten mit zahlreichen Schleifen heim.  

Dr. Annabel Frenzen und ihr Lord Loxley-Sohn L’esprit gelangten in der Grand Prix Kür mit 43,725 Punkten auf den dritten Rang hinter Reitmeister Hubertus Schmidt mit Toscana OLD (46,050) und der Finnin Emma Kanerva mit Riverdance (45,550). In der Finalqualifikation zum Nürnberger Burg Pokal ritt Dr.  Annabel Frenzen die rheinisch gezogene Frühlingsblume, die von First Selektion und Walt Disney abstammt, mit 70,854 Prozent zu Rang sieben.

Auch in der Qualifikation für das Finale des Louisdor-Preises 2021 konnte sich die Amazone des RV Lenzenhof mit einem ihrer Nachwuchspferde über eine Platzierung freuen. Mit SilberStern, einem Rheinländer aus der Zucht und dem Besitz ihres Vaters Achim Frenzen, gelangte die 30-Jährige mit 70,302 Prozent auf den sechsten Rang. In der Intermediare II für acht- bis zehnjährige Dressurpferde gelangte das Paar zudem mit 71,842 Prozent auf den vierten Platz.

Anna Christina Abbelen, die für den RV 1878 Vorst an den Start geht, stellte in der Grand Prix Kür erfolgreich den 14-jährigen Sam Donnerhall vor. Mit 43,300 Prozent rangierte Abbelen und der kapitale Dunkelbraune auf dem vierten Rang.

Paulina Holzknecht vom RV Gut Jagenberg und der Estobar-Sohn Ein Traum erzielten im Grand Prix, der Qualifikation zum Piaff-Förderpreis, mit 68,791 Prozent den sechsten Platz. 

Lisa Prummenbaum, die für den Förderkreis Dressur Neuss startet, und die Rheinländer Stute Serenissima, die Sir Donnerhall und Fidermark in ihrem Pedigree führt, behaupteten sich in der Dressurprüfung der Klasse S*** mit 67,984 Prozent auf dem zweiten Platz. 

 

St. Tropez/FRA

Katharina Offel und Elien mit zweifacher Platzierung 

Das internationale Springturnier vom 7. bis zum 11. Juli in St. Tropez war ein voller Erfolg für Katharina Offel, die die zwölfjährige Stute Elien mit nach Frankreich gebracht hat. Bereits im CSI4*- Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter präsentierte die Reiterin der RG Haus Drop im Sattel der niederländischen KWPN-Stute zwei fehlerfreie Runden in den Zeiten 34,88 Sekunden und 38,67 Sekunden und belegte damit Rang zwei. Auch den vorletzten Turniertag konnte das Paar erfolgreich bestreiten: In der CSI4*-Springprüfung über 1,50 Meter absolvierte die 44-Jährige eine weitere fehlerfreie Runde in einer Zeit von 60,88 Sekunden, was Rang vier bedeutete.

 

Ommen/NED 

Drei Pferde, drei Platzierungen: Eckermann erfolgreich in Ommen 

Beim internationalen Springturnier im niederländischen Ommen, das vom 7. bis zum 11. Juli stattgefand, erreichte Katrin Eckermann einen achten und zwei zweite Plätze.  

In der CSI3* - Prüfung über 1,50 Meter brachte die Amazone des RV Kranenburg und Umgebung Cala Mandia, eine achtjährige Stute von Capistrano, an den Start und konnte eine fehlerfreie Runde in einer Zeit von 73,90 Sekunden erreichen. Das Paar konnte sich damit an achter Stelle platzieren. Im Sattel von Chao Lee legte die 31-Jährige noch eine Schüppe drauf und erreichte in der CSI3*-Prüfung über 1,45 Meter zwei fehlerfreie Runden. Letztere in einer Zeit von 43,30 Sekunden, was Platz zwei für die Reiterin und die achtjährige Rheinländerin bedeutete. Auch am abschließenden Turniertag ergatterte die Springreiterin einen Platz auf dem Siegertreppchen. Im CSI1* Grand Prix über 1,40 Meter konnte Eckermann erneut zwei fehlerfreie Runden präsentieren. Im Stechen erreichte die Rheinländerin mit der achtjährigen Stute Tiamo Z eine Zeit von 39,74 Sekunden und wurde schlussendlich mit einem weiteren zweiten Platz belohnt.

Text: www.pemag.de 

Foto. Mirka Nilkens