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Regine Mispelkamp in München auf Erfolgskurs

„Die Weltspitze zu Gast in München“, so lautete das Motto der Pferd International, bei der vom 22. bis zum 24. Mai die Para-Dressurreiter*innen ihre Prüfungen in der Dressur-Arena auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem absolviert haben. Insgesamt zogen 10 Nationen, 32 Teilnehmer und 39 Pferde auf die Reitanlage ein – darunter Regine Mispelkamp, die Highlander Delight´s und Look at me now mit in die bayerische Hauptstadt brachte.

Bereits am ersten Turniertag, im Preis des Förderkreises für nationalen und internationalen Reitsport (FRB) e.V., Team Test der Grade V, gab es kein Vorbeikommen an der 50-jährigen Rheinländerin. Im Sattel von ihrem Nachwuchspferd Higlander Delight´s konnte Regine Mispelkamp die Prüfung mit 74,884 Prozent für sich entscheiden. Auch den zweiten Platz konnte die Reiterin vom RV Seydlitz Kamp 1884 mit dem Wallach Look at me now und 73,915 Prozent erklimmen.

Und dem war noch nicht genug: Am zweiten Turniertag führte die Dressurreiterin erneut das Starterfeld im Preis des Förderkreises für nationalen und internationalen Reitsport (FRB) e.V., Individual Test der Grade V, an. Mit ihrem neunjährigen Florencio-Nachkommen, Highlander Delight´s, belegte sie mit 75.913% Rang 1. Den 16-jährigen Wallach Look at me now platzierte die Reiterin in dieser Prüfung mit 73,915 Prozent knapp dahinter auf Platz zwei.

Auch am letzten Turniertag standen für Regine Mispelkamp alle Zeichen auf Erfolg. Im Preis der MEGGLE Gruppe, Freestyle Test der Grade V, gelang der Para-Reiterin einen Hattrick. Mit ihrer Bestnote von 79,000% landete die Rheinländerin mit Highlander Delight´s an der Spitze des Starterfeldes.

In München findet derzeit nicht nur ein einfaches Para-Dressurturnier statt. Die Veranstaltung ist zudem eine der wenigen Sichtungen für die Paralympics, die in diesem Jahr vom 24. August bis zum 5. September in Tokio stattfinden soll. Mit der Leistung der vergangenen Tage dürfte für Regine Mispelkamp der Weg dazu wohl schon mehr als geebnet sein.

Foto: Hubert Fischer


Marco Litterscheidt unter den Platzierten in Gorla Minore/Italien

Auf dem internationalen Springturnier im italienischen Gorla Minore konnte sich Marco Litterscheidt vom internationalen Horse Club Gut Waldau über eine Platzierung freuen. Im Sattel von Ufo, einem achtjährigen Untouched-Nachkommen, rangierte der 28-jährige Rheinländer in der Springprüfung über 1,35m am 20. Mai auf Platz neun. Eine fehlerfreie Runde in einer Zeit von 63,02 Sekunden bescherte dem Paar die Platzierung auf dem internationalen Springturnier.

 

Platzierungen für Münker, Boie und Leuwer in Belgien

Auf dem internationalen Vielseitigkeitsturnier im belgischen Arville konnten die rheinischen Vielseitigkeitsreiter Ben Leuwer, Simone Boie und Pia Münker tolle Erfolge unter den Top Ten feiern.

Auf CCI1*S-Niveau pilotierte Ben Leuwer den neunjährigen Holsteiner Citius mit 24,2 Gesamtpunkten zu Platz acht. Hierbei konnte der 29-Jährige, der für den RJC Rodderberg reitet, in der Dressur mit 22,7 Punkten auf Platz drei in den Wettkampf starten. Im Springen bedeuteten vier Fehlerpunkte Rang 43 und im Gelände rangierten Leuwer und Citius mit lediglich 1,2 Zeitfehlern Platz 36.

In der CCI2*S-Konkurrenz ritt Leuwer den Selle Francais-Wallach Aras de Guibail zu Rang sieben. 31,7 Punkte in der Dressur führten zu Rang zwölf in der ersten Teilprüfung und eine fehlerfreie Runde im Springparcours bedeutete Rang zwei. Mit Platz 14 im Gelände sammelten Leuwer und Aras de Guibail insgesamt 32,5 Punkte.

Direkt dahinter konnte sich Simone Boie vom RFV Bruckhausen einreihen. Die 30-Jährige hatte Scotch, einen elfjährigen Oldenburger von Quinoto Bois Margot an den Start gebracht, mit dem sie in der Dressur 31,0 Punkte erzielte, die den achten Rang bedeuteten. Eine fehlerfreie Runde im Springen brachte Rang 33 und 2,4 Zeitfehler im Gelände führten zu Platz 22. Mit einem Gesamtergebnis von 33,4 Punkten gelangten Simone Boie und Scotch letztendlich auf den achten Rang.

Pia Münker und die Holsteiner Stute Cascada konnten sich auf CCI2*L-Niveau auf dem zehnten Platz einreihen. Die 28-jährige Amazone, die für den RJC Rodderberg an den Start geht, ritt die Cascadello-Tochter in der Dressur mit 33,5 Punkten auf den 23. Rang. Im Springen ließen sich Münker und die Cascada keine Fehler zu Schulden kommen, was Rang 16 bedeutete. Im Gelände schlugen lediglich 0,4 Zeitfehler zu Buche, sodass das Paar diese Teilprüfung auf den elften Platz beendete. Am Ende addierten sich die Ergebnisse zu einer Gesamtpunktzahl von 33,9.

 

WM-Sichtung Voltigieren

Die besten Voltigierer trafen nach 16-monatiger Turnierpause in Warendorf im Rahmen der Sichtung für die Weltmeisterschaften in Budapest aufeinander. Hierbei konnten die rheinischen Voltigierer auf dem ersten von drei Qualifikationsturnieren durch ihre Ergebnisse auf sich aufmerksam machen.

In der Konkurrenz der Damen stand nach drei Durchgängen - Pflicht, Technik und Kür - Janika Derks vom RSV Neuss-Grimlinghausen mit einer Gesamtnote von 8,135 Punkten ganz oben auf der Ergebnisliste. Die Silbermedaillengewinnerin der Weltreiterspiele von Tryon 2018 zeigte mit Longenführerin Barbara Rosiny auf dem Hannoveraner Dark Beluga erstmals im Rahmen ihrer Kür zu dem Thema “Rote Materie” einen frei gesprungenen Rückwärtssalto. Diese – im Voltigiersport nur selten zu sehende - Höchstschwierigkeit wurde das erste Mal von der Österreicherin Lisa Wild bei der WM 2012 gezeigt.

Pauline Riedl vom RV Aachen belegte den dritten Platz. Die 27-Jährige ging erstmalig mit ihrem neuen Longenführer Maik Husmann und ihrem Pferd William an den Start und erzielte ein Gesamtergebnis von 7,489 Punkten.

Bei den Herren gab es kein Vorbeikommen an Thomas Brüsewitz vom VV Köln-Dünnwald. Mit Longenführerin Alexandra Knauf und dem zwölfjährigen KWPN-Wallach Eyecatcher präsentierte Brüsewitz in der Kür eine düstere Choreografie in Anlehnung an den Harry-Potter-Zaubertrankmeister Severus Snape. Schlussendlich erreichte der 27-jährige Bronzemedaillengewinner der Weltreiterspiele von Tryon 2018 eine Gesamtwertnote von 8,471 Punkten.

Im Pas de Deux konnten sich die EM-Silbermedaillengewinner von 2019, Janika Derks und Johannes Kay, in einem hochkarätigen Wettkampf durchsetzen. Das Duo von RSV Neuss-Grimlinghausen konnte mit Longenführerin Nina Vorberg und Oldenburger Humphrey OLD in den beiden Umläufen insgesamt 8,757 Punkte erreichen.

Auf den zweiten Platz gelangten Justin Gerven und Chiara Congia vom Team Norka des VV Köln-Dünnwald. Die Europameister und Deutschen Meister von 2019 erreichten an der Longe von Alexandra Knauf auf dem Rücken von Highlight 8,744 Punkte.


Text: www.pemag.de